{"id":110489,"date":"2026-10-26T22:02:55","date_gmt":"2026-10-26T21:02:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.simonehair.com\/?p=110489"},"modified":"2026-10-26T22:33:45","modified_gmt":"2026-10-26T21:33:45","slug":"androgenetische-alopezie-frau-mann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.simonehair.com\/de\/androgenetische-alopezie-frau-mann\/","title":{"rendered":"Androgenetische Alopezie bei Frauen und M\u00e4nnern: Ludwig- und Hamilton-Norwood-Skala"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kurz gesagt:<\/strong> Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen und M\u00e4nnern ist ein und dieselbe Erkrankung \u2013 die androgenetische Alopezie, eine genetisch festgelegte Empfindlichkeit der Kopfhautfollikel gegen\u00fcber Androgenen \u2013, die sich jedoch in unterschiedlichen Mustern zeigt. Bei M\u00e4nnern bilden sich typischerweise Geheimratsecken und der Wirbel lichtet sich; eingeteilt wird mit der Hamilton-Norwood-Skala. Bei Frauen kommt es meist zu einer diffusen Ausd\u00fcnnung im Scheitelbereich bei erhaltenem Haaransatz; hier wird die Ludwig-Skala verwendet.<\/p>\n<p>Wenn Sie sich fragen, ob zur\u00fcckweichende Geheimratsecken und ein breiter werdender Scheitel dasselbe Problem sind, erkl\u00e4rt dieser Leitfaden, wie sich die androgenetische Alopezie bei Frauen und bei M\u00e4nnern verh\u00e4lt, was die Stadien der Ludwig- und der Hamilton-Norwood-Skala bedeuten, worin sich die beiden Muster Punkt f\u00fcr Punkt unterscheiden und wann ein Arzt hinzugezogen werden sollte.<\/p>\n<figure class=\"fs-image\"><img width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.simonehair.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/female-vs-male-pattern-hair-loss-mirror.webp\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Mann richtet sein Haar vor dem Spiegel und betrachtet seinen Haaransatz \u2013 androgenetische Alopezie\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/www.simonehair.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/female-vs-male-pattern-hair-loss-mirror.webp 1200w, https:\/\/www.simonehair.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/female-vs-male-pattern-hair-loss-mirror-768x432.webp 768w, https:\/\/www.simonehair.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/female-vs-male-pattern-hair-loss-mirror-800x450.webp 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n<div class=\"fs-gap\" style=\"height:30px\"><\/div>\n<h2 class=\"fs-title\">Eine Erkrankung, zwei Muster: Was androgenetische Alopezie ist<\/h2>\n<p>Die androgenetische Alopezie, auch erblich bedingter oder anlagebedingter Haarausfall genannt, ist bei beiden Geschlechtern die h\u00e4ufigste Form der fortschreitenden Haarausd\u00fcnnung. Die Haarfollikel in bestimmten Bereichen der Kopfhaut sind genetisch so angelegt, dass sie empfindlich auf Androgene reagieren \u2013 Hormone, die bei jedem Menschen vorhanden sind. Diese Hormonempfindlichkeit verk\u00fcrzt nach und nach die Anagenphase (Wachstumsphase) und l\u00e4sst den Follikel schrumpfen \u2013 ein Vorgang, der als Miniaturisierung bezeichnet wird. Mit jedem neuen Zyklus entsteht ein Haar, das feiner, k\u00fcrzer und weniger pigmentiert ist als das vorherige, bis der Follikel nur noch ein vellusartiges, fast unsichtbares Haar hervorbringt.<\/p>\n<p>Zwei Punkte werden h\u00e4ufig missverstanden. Erstens wird die Erkrankung nicht durch \u201ezu viele\u201c Hormone verursacht: Die meisten Betroffenen haben normale Hormonwerte; der Unterschied liegt darin, wie ihre Follikel darauf reagieren. Zweitens ist die Vererbung polygen \u2013 es sind viele Gene von beiden Seiten der Familie beteiligt, nicht nur von der m\u00fctterlichen Seite, wie oft angenommen wird. Wie sich die androgenetische Alopezie in das Spektrum der \u00fcbrigen Haarausfallformen einordnet, erfahren Sie in unserem Kapitel zu <a href=\"https:\/\/www.simonehair.com\/de\/trichologie-fuer-anfaenger\/haarausfall-und-alopezie\/\">Haarausfall und Alopezie<\/a>.<\/p>\n<h2 class=\"fs-title\">Das m\u00e4nnliche Muster und die Hamilton-Norwood-Skala<\/h2>\n<p>Bei M\u00e4nnern konzentrieren sich die empfindlichen Follikel an den Schl\u00e4fen und am Vertex (Wirbel). Das typische Bild ist ein beidseitiges Zur\u00fcckweichen des Haaransatzes an den Schl\u00e4fen \u2013 die sogenannten Geheimratsecken, die eine M-Form entstehen lassen \u2013, kombiniert mit einer sich lichtenden Zone am Wirbel, die sich langsam ausdehnt. Im Laufe der Jahre k\u00f6nnen die beiden Bereiche ineinander \u00fcbergehen, sodass nur ein Haarkranz an den Seiten und am Hinterkopf verbleibt, wo die Follikel nicht androgenempfindlich sind.<\/p>\n<p>Dieser Verlauf wird mit der Hamilton-Norwood-Skala (oft kurz Norwood-Skala) eingeteilt, die von Stadium I bis VII reicht:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Stadien I\u2013II:<\/strong> minimales oder leichtes Zur\u00fcckweichen an den Schl\u00e4fen, h\u00e4ufig noch im Rahmen der normalen Variation beim Erwachsenen.<\/li>\n<li><strong>Stadien III\u2013IV:<\/strong> deutliche Geheimratsecken, mit oder ohne beginnende Lichtung am Wirbel.<\/li>\n<li><strong>Stadien V\u2013VI:<\/strong> Die lichten Zonen im Stirn- und Wirbelbereich vergr\u00f6\u00dfern sich, und die Haarbr\u00fccke dazwischen wird schmaler oder verschwindet.<\/li>\n<li><strong>Stadium VII:<\/strong> Es bleibt nur noch ein hufeisenf\u00f6rmiger Haarkranz an den Seiten und am Hinterkopf.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es gibt au\u00dferdem \u201eTyp-A\u201c-Varianten, bei denen der Haaransatz als eine einzige Linie von vorn nach hinten zur\u00fcckweicht, statt sich in getrennten Schl\u00e4fen- und Wirbelzonen zu lichten. Die Skala ist ein beschreibendes Instrument: Sie hilft dem Spezialisten, das aktuelle Stadium zu dokumentieren und den Verlauf zu beobachten \u2013 einen zeitlichen Ablauf vorhersagen kann sie nicht.<\/p>\n<h2 class=\"fs-title\">Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen: das weibliche Muster und die Ludwig-Skala<\/h2>\n<p>Bei Frauen sieht dieselbe Miniaturisierung in der Regel anders aus. Statt eines zur\u00fcckweichenden Haaransatzes kommt es zu einer diffusen Ausd\u00fcnnung am Oberkopf und im Scheitelbereich, w\u00e4hrend der vordere Haaransatz typischerweise erhalten bleibt. Das erste Anzeichen, das viele Frauen bemerken, ist ein Scheitel, der breiter wirkt als fr\u00fcher, oder ein Pferdeschwanz, der sich d\u00fcnner anf\u00fchlt. Ist die Verbreiterung vorn am st\u00e4rksten ausgepr\u00e4gt und wird nach hinten schmaler, spricht man vom \u201eTannenbaum-Muster\u201c.<\/p>\n<p>Das klassische Einteilungsinstrument ist die Ludwig-Skala mit drei Graden:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ludwig I (leicht):<\/strong> wahrnehmbare Ausd\u00fcnnung am Oberkopf; der vordere Haaransatz ist intakt und die Kopfhaut nur schwach sichtbar.<\/li>\n<li><strong>Ludwig II (mittelschwer):<\/strong> deutliche Abnahme der Haardichte im Scheitelbereich; der Scheitel ist klar verbreitert.<\/li>\n<li><strong>Ludwig III (schwer\/ausgedehnt):<\/strong> starker Haarverlust am Oberkopf, die Kopfhaut ist gut sichtbar; ein Haarsaum an der Stirn bleibt jedoch meist erhalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es gibt weitere Skalen: Die Sinclair-Skala bewertet die Breite des Mittelscheitels von 1 bis 5, und die Olsen-Klassifikation hebt die frontale Betonung des Tannenbaum-Musters hervor. Unabh\u00e4ngig von der verwendeten Skala ist eine vollst\u00e4ndige Glatze bei Frauen selten; der \u00fcbliche Verlauf ist ein fortschreitender Verlust an Dichte und nicht das Entstehen glatter, kahler Fl\u00e4chen.<\/p>\n<h2 class=\"fs-title\">Androgenetische Alopezie bei Frauen und M\u00e4nnern im \u00dcberblick<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Muster:<\/strong> M\u00e4nner \u2013 lokalisiertes Zur\u00fcckweichen an den Schl\u00e4fen und Lichtung am Wirbel; Frauen \u2013 diffuse Ausd\u00fcnnung im Scheitelbereich und am Oberkopf.<\/li>\n<li><strong>Haaransatz:<\/strong> M\u00e4nner \u2013 weicht fr\u00fch und fortschreitend zur\u00fcck; Frauen \u2013 bleibt meist erhalten, auch in fortgeschrittenen Stadien.<\/li>\n<li><strong>Beginn:<\/strong> M\u00e4nner \u2013 kann jederzeit nach der Pubert\u00e4t einsetzen, wird oft zwischen 20 und 40 bemerkt; Frauen \u2013 wird h\u00e4ufig sp\u00e4ter bemerkt, um die Wechseljahre oder danach, kann aber auch fr\u00fcher beginnen.<\/li>\n<li><strong>Hormonelle Faktoren:<\/strong> beide Geschlechter \u2013 Follikelempfindlichkeit gegen\u00fcber Androgenen bei meist normalen Hormonwerten; Frauen \u2013 Anzeichen eines Hyperandrogenismus erfordern, sofern vorhanden, eine \u00e4rztliche Abkl\u00e4rung.<\/li>\n<li><strong>Verwendete Skala:<\/strong> M\u00e4nner \u2013 Hamilton-Norwood, Stadien I bis VII; Frauen \u2013 Ludwig I bis III, alternativ Sinclair oder Olsen.<\/li>\n<li><strong>Typischer Verlauf:<\/strong> M\u00e4nner \u2013 Stirn- und Wirbelbereich k\u00f6nnen ineinander \u00fcbergehen, sodass ein hufeisenf\u00f6rmiger Haarkranz bleibt; Frauen \u2013 allm\u00e4hlicher Dichteverlust, eine vollst\u00e4ndige Glatze ist selten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dies sind Tendenzen, keine Regeln. Manche Frauen entwickeln ein m\u00e4nnliches Muster mit Geheimratsecken, und manche M\u00e4nner zeigen eine diffuse Ausd\u00fcnnung am Oberkopf bei stabilem Haaransatz. Ein Spezialist stuft das tats\u00e4chlich vorliegende Muster ein \u2013 nicht das, das man aufgrund des Geschlechts erwarten w\u00fcrde.<\/p>\n<h2 class=\"fs-title\">Hormone: Was bei Frauen anders ist<\/h2>\n<p>Das weibliche Muster kann in hormonell sensiblen Phasen st\u00e4rker auffallen \u2013 nach einer Schwangerschaft, beim Wechsel der hormonellen Verh\u00fctung, um die Wechseljahre \u2013, weshalb Frauen oft fragen, ob die Hormone die Ursache sind. In den meisten F\u00e4llen sind sie es nicht: Die typische Frau mit androgenetischer Alopezie hat normale Hormonwerte, und eine Verschiebung des hormonellen Gleichgewichts hat lediglich eine Empfindlichkeit sichtbar gemacht, die bereits vorhanden war.<\/p>\n<p>Die Ausnahme ist wichtig. Tritt die Ausd\u00fcnnung zusammen mit Anzeichen eines Hyperandrogenismus auf \u2013 unregelm\u00e4\u00dfige oder ausbleibende Monatsblutungen, anhaltende Akne, vermehrte Gesichts- oder K\u00f6rperbehaarung, wie sie beispielsweise beim polyzystischen Ovarialsyndrom vorkommen \u2013, sollte ein Arzt eine Hormonuntersuchung veranlassen, da die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung Teil des Behandlungsplans ist. Unser Artikel \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.simonehair.com\/de\/haarausfall-bei-frauen\/\">Ursachen von Haarausfall bei Frauen<\/a> geht auf diese hormonellen Konstellationen und die weiteren Gr\u00fcnde f\u00fcr Dichteverlust bei Frauen ein.<\/p>\n<h2 class=\"fs-title\">Ist es wirklich erblich bedingter Haarausfall? Erkrankungen mit \u00e4hnlichem Bild<\/h2>\n<p>Nicht jede sich lichtende Kopfhaut ist eine androgenetische Alopezie; mehrere Erkrankungen k\u00f6nnen \u00e4hnlich aussehen oder gleichzeitig bestehen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Telogenes Effluvium:<\/strong> diffuser Ausfall von Haaren mit normalem Durchmesser nach einem Ausl\u00f6ser wie Krankheit, Entbindung oder Stress; es tritt h\u00e4ufig zusammen mit erblich bedingtem Haarausfall auf und kann diesen pl\u00f6tzlich schlimmer erscheinen lassen.<\/li>\n<li><strong>Eisenmangel und Schilddr\u00fcsenerkrankungen:<\/strong> Beide k\u00f6nnen einen diffusen Haarverlust verursachen und werden per Blutuntersuchung abgekl\u00e4rt.<\/li>\n<li><strong>Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall):<\/strong> glatte, scharf begrenzte kahle Stellen, die rasch entstehen, statt einer allm\u00e4hlichen Ausd\u00fcnnung.<\/li>\n<li><strong>Frontal fibrosierende Alopezie:<\/strong> Ein zur\u00fcckweichender Haaransatz bei Frauen, oft mit Verlust der Augenbrauen, ist nicht das \u00fcbliche weibliche Muster; es handelt sich um einen vernarbenden Prozess, der zeitnah von einem Dermatologen abgekl\u00e4rt werden muss.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr einen umfassenderen \u00dcberblick \u00fcber die Arten und Ursachen von Haarausfall ist unser Leitfaden \u201e<a href=\"https:\/\/www.simonehair.com\/de\/haarausfall-arten-ursachen\/\">Was Sie \u00fcber Haarausfall wissen sollten<\/a>\u201c ein guter Ausgangspunkt.<\/p>\n<h2 class=\"fs-title\">Wie ein Trichologe die Diagnose best\u00e4tigt<\/h2>\n<p>Die Diagnose ist in erster Linie klinisch: Die Verteilung der Ausd\u00fcnnung, die Dauer der Entwicklung und die Familienanamnese weisen in der Regel auf eine androgenetische Alopezie hin. Die Trichoskopie (vergr\u00f6\u00dferte Untersuchung der Kopfhaut) liefert objektive Zeichen. Der charakteristische Befund ist eine Variabilit\u00e4t des Haarschaftdurchmessers von \u00fcber 20 %, die miniaturisierte Haare neben normalen Haaren widerspiegelt. Weitere typische Merkmale sind ein h\u00f6herer Anteil an Follikeleinheiten mit nur einem Haar, gelbe Punkte an leeren Follikel\u00f6ffnungen und eine br\u00e4unliche perifollikul\u00e4re Verf\u00e4rbung. Diese Zeichen konzentrieren sich auf den Stirn- und Wirbelbereich und werden mit der Okzipitalregion (Hinterkopf) verglichen, die meist ausgespart bleibt.<\/p>\n<p>Blutuntersuchungen werden veranlasst, wenn die Vorgeschichte auf einen Mangel, ein Schilddr\u00fcsenproblem oder einen Hyperandrogenismus hindeutet oder wenn zus\u00e4tzlich zum Muster ein telogenes Effluvium vermutet wird. Eine Kopfhautbiopsie \u2013 in der Regel eine 4-mm-Stanzbiopsie \u2013 ist selten erforderlich und dient vor allem dem Ausschluss einer vernarbenden Alopezie.<\/p>\n<h2 class=\"fs-title\">Erblich bedingten Haarausfall behandeln: Was Sie erwarten k\u00f6nnen<\/h2>\n<p>Die androgenetische Alopezie ist chronisch und fortschreitend, weshalb eine fr\u00fchzeitige Abkl\u00e4rung wichtig ist: Eine Behandlung kann vorhandenes Haar in der Regel besser erhalten, als bereits miniaturisierte Follikel wiederherstellen. Therapieentscheidungen geh\u00f6ren in \u00e4rztliche Hand. Topisches Minoxidil ist eine zugelassene Option; orale und hormonell wirksame Medikamente sind verschreibungspflichtig, und die Entscheidung daf\u00fcr h\u00e4ngt von Geschlecht, Alter und Gesundheitszustand ab, da Nebenwirkungen und Gegenanzeigen variieren und einige Behandlungen in der Schwangerschaft nicht geeignet sind. Verfahren wie pl\u00e4ttchenreiches Plasma, Low-Level-Lasertherapie und Haartransplantation existieren, mit je nach Ansatz unterschiedlicher Evidenz; kosmetische Kaschierung (Streuhaar, Concealer, Styling) bleibt in jedem Stadium eine legitime Option.<\/p>\n<p>Zwei Erwartungen sind wichtig. Ergebnisse brauchen Monate, denn der Haarzyklus ist langsam \u2013 Haare wachsen etwa 1 cm pro Monat \u2013, und jede Ver\u00e4nderung der Dichte zeigt sich allm\u00e4hlich. Und da die Empfindlichkeit der Follikel nicht verschwindet, setzt der Haarverlust nach dem Absetzen der Behandlung in der Regel wieder ein. Dermokosmetische Kopfhautpflege unterst\u00fctzt ein gesundes Kopfhautmilieu, ersetzt aber keine medizinische Behandlung. Unsere \u00dcbersicht der <a href=\"https:\/\/www.simonehair.com\/de\/haarausfall-behandlung-optionen\/\">Behandlungsoptionen bei Haarausfall<\/a> beschreibt die M\u00f6glichkeiten ausf\u00fchrlicher.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich verdient die emotionale Seite Anerkennung: Zuzusehen, wie der Haaransatz zur\u00fcckweicht oder der Scheitel breiter wird, belastet das Selbstbild von M\u00e4nnern und Frauen gleicherma\u00dfen \u2013 und das ist ein berechtigter Grund, sich Hilfe zu holen. Wenn Sie eine erste Einsch\u00e4tzung w\u00fcnschen, k\u00f6nnen Sie in unserer kostenlosen <a href=\"https:\/\/www.simonehair.com\/de\/haarklinik\/\">Online-Haarklinik<\/a> Ihre Fotos und einen kurzen Fragebogen von einem Spezialisten f\u00fcr Trichologie unverbindlich beurteilen lassen.<\/p>\n<h2 class=\"fs-title\">H\u00e4ufig gestellte Fragen<\/h2>\n<div class=\"faq fs-accordion\"><\/p>\n<p><details><summary>Ist androgenetische Alopezie bei Frauen dieselbe Erkrankung wie erblich bedingter Haarausfall beim Mann?<\/summary><div class=\"fs-accordion-body\"><\/p>\n<p>Ja. Beides ist androgenetische Alopezie: eine genetische Empfindlichkeit bestimmter Kopfhautfollikel gegen\u00fcber Androgenen, die zu einer fortschreitenden Miniaturisierung f\u00fchrt. Der Unterschied liegt in der Verteilung \u2013 Schl\u00e4fen und Wirbel beim Mann, diffuse Ausd\u00fcnnung im Scheitelbereich bei erhaltenem Haaransatz bei der Frau \u2013 und in den Einteilungsskalen.<\/p>\n<p><\/div><\/details><br \/>\n<details><summary>Was ist der Unterschied zwischen der Ludwig-Skala und der Hamilton-Norwood-Skala?<\/summary><div class=\"fs-accordion-body\"><\/p>\n<p>Die Hamilton-Norwood-Skala (Stadien I bis VII) beschreibt das Zur\u00fcckweichen des Haaransatzes und die Lichtung am Wirbel beim m\u00e4nnlichen Muster; die Ludwig-Skala (I bis III) stuft die diffuse Ausd\u00fcnnung im Scheitelbereich ein, die f\u00fcr Frauen typisch ist. Jede Skala wird auf das tats\u00e4chlich vorliegende Muster angewendet, sodass eine Frau mit m\u00e4nnlichem Muster auch nach Hamilton-Norwood eingestuft werden kann.<\/p>\n<p><\/div><\/details><br \/>\n<details><summary>Haben Frauen mit androgenetischer Alopezie ein Hormonproblem?<\/summary><div class=\"fs-accordion-body\"><\/p>\n<p>In den meisten F\u00e4llen nicht: Die Hormonwerte sind in der Regel normal, und die Follikel sind lediglich empfindlicher. Eine hormonelle Abkl\u00e4rung ist ratsam, wenn die Ausd\u00fcnnung mit unregelm\u00e4\u00dfigen Monatsblutungen, Akne oder vermehrter Gesichts- oder K\u00f6rperbehaarung einhergeht, was auf eine Erkrankung wie das polyzystische Ovarialsyndrom hinweisen kann.<\/p>\n<p><\/div><\/details><br \/>\n<details><summary>L\u00e4sst sich erblich bedingter Haarausfall aufhalten?<\/summary><div class=\"fs-accordion-body\"><\/p>\n<p>Er l\u00e4sst sich mit einer vom Arzt gew\u00e4hlten Behandlung oft verlangsamen, und vorhandenes Haar kann erhalten werden \u2013 besonders bei fr\u00fchem Beginn. Eine Verbesserung braucht Monate, und da die zugrunde liegende Empfindlichkeit bestehen bleibt, setzt die Ausd\u00fcnnung nach dem Absetzen der Behandlung in der Regel wieder ein.<\/p>\n<p><\/div><\/details><\/p>\n<p><\/div><script type=\"application\/ld+json\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@type\":\"FAQPage\",\"mainEntity\":[{\"@type\":\"Question\",\"name\":\"Ist androgenetische Alopezie bei Frauen dieselbe Erkrankung wie erblich bedingter Haarausfall beim Mann?\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Ja. Beides ist androgenetische Alopezie: eine genetische Empfindlichkeit bestimmter Kopfhautfollikel gegen\u00fcber Androgenen, die zu einer fortschreitenden Miniaturisierung f\u00fchrt. 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Ebenfalls lesenswert: <a href=\"https:\/\/www.simonehair.com\/de\/telogenes-effluvium\/\">Telogenes Effluvium verstehen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.simonehair.com\/de\/eisenmangel-haarausfall\/\">Eisenmangel und Haarausfall<\/a>.<\/p>\n<div class=\"fs-gap\" style=\"height:30px\"><\/div>\n<div class=\"fs-text\" style=\"font-size:0.75em\"><\/p>\n<p><em>Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine pers\u00f6nliche \u00e4rztliche Beratung. Die Produkte von SIMONE TRICHOLOGY sind Dermokosmetika und nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder ihnen vorzubeugen.<\/em><\/p>\n<p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erblich bedingter Haarausfall zeigt sich bei Frauen und M\u00e4nnern unterschiedlich. 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